Burg  Altena

Die Burg Altena ist sicherlich eine der herrlichsten Höhenburgen Deutschlands. Seit Jahrhunderten thront sie oben auf der Wulfsegge als Wahrzeichen und Namensgeberin der Stadt. Viele Formen und Funktionen hat sie im Laufe der Zeit bereits angenommen. Anfangs noch Wohnsitz der Grafschaft Mark mauserte sie sich im Laufe der Zeit zu einem Gefängnis, einem Kriminalgericht, einem Armen-, Arbeiter- und Krankenhaus.

 

Besonders hervorgetan hat sie sich aber 1914 als erste Jugendherberge der Welt. Die Idee ging damals vom Altena aus um den ganzen Erdball. Noch heute kann man sich im Jugendherbergsmuseum probehalber in die Betten von damals legen. Übernachtet wird aber in den komfortableren Betten der DJH-Jugendherberge im unteren Burghof. Die Dauerausstellung des Museums der Grafschaft Mark ist Hauptbestandteil des Burgrundganges. Der Spannungsbogen der Ausstellung reicht von der geologischen Frühgeschichte über das Mittelalter, die Frühe Neuzeit und das Industriezeitalter bis in die Gegenwart.

Seit 2014 verbindet der Erlebnisaufzug die Burg direkt mit Altenas Innenstadt und bietet eine interaktive Zeitreise durch den Burgberg und somit eine kräftesparende Alternative zum Fußmarsch.

 

1942 ging die Burg in den Besitz des Märkischen Kreises über und wird seit dem von ihm verwaltet. Neben den Mittelaltermärkten im August und am 1. Advent, finden immer wieder spannende Dauerausstellungen und Veranstaltungen statt. Für Kinder und Schulen sind besonders die Schatzsuchen und Ritterschläge interessant.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag von 9.30 bis 17.00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr.
Montags geschlossen außer Ostermontag, Pfingstmontag und am 2. Weihnachtstag, falls dieser auf einen Montag fällt, von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet;
24.12., 25.12., 31.12. und 01.01. geschlossen.

Kontakt

Verwaltung, Buchen von Führungen:
Tel. 02352/9 66-7034
Fax 02352/2 53 16
Email: museen@maerkischer-kreis.de


Burg Holtzbrinck

Die Bürgerburg ist neben der Burg Altena der bedeutendste Profanbau der Stadt. Der barocke Bruchsteinbau stammt original aus dem 17. Jahrhundert. Die Stadt kaufte 1972 das Gebäude und gestaltete die Innenräume zum Kultur- und Bürgerzentrum um. Wer Glück hat und den Hausmeister antrifft, bekommt Stephan Johann Holtzbrincks Schmuckstück die "Neue Treppe" mit dem holzgetäfelten Flur zu Gesicht. Sehenswert ist auch der Rokokko-Garten hinter der Burg, der gemeinsam mit den Innenräumen gerne für Trauungen genutzt wird. Bürger und Vereine können darüber hinaus die Räume für Veranstaltungen buchen. Regelmäßige Termine sind dabei der Garten der Geschichte mit Karsten Wolfewicz und der Jazz- und Kabarettabend des Altena Kulturring e.V.. Buchungen unter 02352 209 346 (nur Mo-Fr Vormittag)

Öffnungszeiten: Di-Sa: 9-12 Uhr, Do: 8-17 Uhr

Lenneburg

Am Ortsausgang Richtung Werdohl liegt direkt an der Lenne eine ungewöhnliche Wohnsiedlung. Kleine Burgen mit Türmchen bilden eine märchenhafte Kulisse. Hochherrschaftliche Familien lebten einst in der Lenneburg am Winkelsen, dem hinteren Backsteingebäude von 1898. Und auch heute lockt die ruhige Lage zwischen Fluss und Waldrand nicht nur Rehe auf die umliegenden Wiesen. Das Haus ist daher bis heute ein beliebtes Wohnhaus.

Mückenburg

Die Mückenburg ist nicht wirklich eine Burg. Aber sie geht wohl ein ehemaliges Burgmannenhaus. Hier am Aufstieg zur Burg an der Fritz-Thomeé-Straße wohnten also Ministerialien, die mit der Hofhaltung und Verwaltung beauftragt waren. Der älteste Kern des Hauses ist ein fast quadratischer Turm mit starken Mauern und zwei Gewölbekellern unter dem Hof, die früher wahrscheinlich als Pferdeställe dienten. Beim Übergang in den Besitz der Familie Klincke 1919 wurde außerdem ein 16-20m tiefer Brunnen gefunden, der bis unter den Lennespiegel reicht.